Lohn- und Gehaltsrechner 2013



Über einen Lohn- und Gehaltsrechner können Arbeitnehmer für 2013 ihr Einkommen berechnen. Dazu ist das Bruttogehalt einzutragen, das der Arbeitgeber zahlt, die Beiträge an die Kasse - also beispielsweise an die AOK - und die Steuerklasse sowie die Abzüge, die ein Arbeitnehmer geltend machen kann. Angestellte im öffentlichen Dienst können den Lohn- und Gehaltsrechner ebenfalls sehr komfortabel nutzen.


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Brutto Netto Rechner by brutto-netto-rechner.info.



So ist der Lohn- und Gehaltsrechner aufgebaut



Ein Lohn- und Gehaltsrechner ist kinderleicht zu bedienen, er weist für Arbeitnehmer und Angestellte im öffentlichen Dienst mit wenigen Eingaben das Nettoeinkommen aus. Hierzu müssen die Arbeitnehmer bestimmte Angaben eintragen. Zu diesen gehören regelmäßig:
  • der Bruttolohn, den der Arbeitgeber zahlt
  • die Krankenversicherung, also zum Beispiel AOK
  • die betriebliche Altersvorsorge
  • der Abrechnungszeitraum (Monat/Jahr)
  • das Abrechnungsjahr, also zum Beispiel 2013
  • der jährliche Steuerfreibetrag
  • die eigene Steuerklasse
  • Kirchensteuer ja oder nein
Lohn- und GehaltsrechnerAuch das Bundesland gehört dazu, denn die Kirchensteuer unterscheidet sich in einzelnen Bundesländern. In Baden-Württemberg und Bayern werden acht Prozent, in allen anderen Bundesländern neun Prozent Kirchensteuer erhoben. Die Atheisten aus dem Osten Deutschlands zahlen meistens keine Kirchensteuer, auch wenn sie inzwischen die westdeutschen Länder überrollt und sich dort niedergelassen haben. Aber den Solidaritätsbeitrag müssen sie ebenso entrichten, und das ist auch gut so.

Lohn- und Gehaltsrechner für Angestellte im öffentlichen Dienst



Für die Angestellten im öffentlichen Dienst ist der Gehaltsrechner sehr einfach aufgebaut. Sie tragen oben ihre Entgeltgruppe und die Stufe ein, die Zusatzversorgung, die Arbeitszeit und die monatlichen Zulagen. Es folgen:
  • Steuerjahr
  • Lohnsteuerklasse
  • Kirchensteuer
  • Kinderfreibeträge
  • Krankenkasse
  • Alter
  • Rentenversicherung
Auch die Anzahl der Gehälter pro Jahr gehören in einen Gehaltsrechner, denn viele Arbeitgeber zahlen ein 13. Monatsgehalt. Wenn nach allen Eingaben das Gehalt dem tatsächlichen Verdienst entspricht, wäre auch ein Gehaltsvergleich möglich. Hierzu gibt der Arbeitnehmer die Postleitzahl des Ortes ein, in welchem der Arbeitgeber seinen Sitz hat, dazu den eigenen Beruf und die Branche des Unternehmens. Auch das Geschlecht gehört dazu, denn leider werden Männer und Frauen in Deutschland bei identischen Tätigkeiten häufig unterschiedlich bezahlt. Wenn sich herausstellt, dass auf der aktuellen Position beim derzeitigen Arbeitgeber zu wenig verdient wird, kann sofort ein Arbeitgeber-Vergleich vorgenommen werden. Im Jahr 2013 ergibt sich eine Änderung im Grundfreibetrag, der ab Februar auf 8.130 Euro angehoben wird (vorher: 8.004 Euro). Die Lohnsteuererstattungen sollen bis spätestens April 2013 erfolgt sein.